Das Grüne Gewölbe
Das Grüne Gewölbe
Die Sammlung wurde in den Jahren 1721 bis 1724 aus vorhandenen Kostbarkeiten des sächsischen Fürstenhauses und Neuerwerbungen als erstes Schatzkammermuseum Europas gegründet.
Es befand sich in acht kostbar ausgestatteten Räumen im Erdgeschoss des ehemaligen Residenzschlosses und erhielt nach einem älteren Tresorraum des Schlosses, der grün angestrichen und gewölbt war, den Namen „Grünes Gewölbe“.
Seit 1959 bis zum Wiederaufbau des Schlosses werden die wichtigsten Bestände im 1. Obergeschoss des Albertinums ausgestellt. Da dies nun fertig ist, schließt das Grüne Gewölbe am 31.12.2003 im Albertinum seine Pforten. Es zieht nun wieder in die ehemaligen Räume im Dresdner Schloss ein. Ab 25. September 2004 ist es dann in alter Pracht wieder zu bewundern.
Die Schatzkammer umfasst Gefäße, Geräte, Schmuck und Plastik aus Gold, Silber, Edelsteinen und Elfenbein des 14. bis 18. Jahrhunderts.
Hauptwerke: Der Hofstaat des Großmoguls und das goldene Kaffeeservice von Johann Melchior Dinglinger, die Elfenbeinstatuen der Vier Jahreszeiten von Balthasar Permoser, die neun Juwelengarnituren des sogenannten Sächsischen Kronschatzes mit dem berühmten grünen Brillanten von 41 Karat, das Schreibzeugkästchen der Kurfürstin Anna von Wenzel Jamnitzer, Nürnberg, 1562; die goldene Trinkschale Iwan des Schrecklichen.
Die Bilder zeigen das Grüne Gewölbe und Ausstellungsstücke aus der Kunstsammlung (z.B. Großmogul, die Goldene Trinkschale, den Kirchkern mit 185 geschnitzten Köpfen, den Hofstaat zu Delhi, eine Stützuhr und einen Kabinettschrank.
Aktualisiert (Freitag, den 11. Mai 2007 um 00:07 Uhr)


